Dies ist die Forderung der Gielsdorfer und Wilkendorfer Bevölkerung seit eh und je. Es ist ja auch verständlich. Obwohl Gielsdorf zu Altlandsberg gehört, gehen alle Gielsdorfer Kinder in die Schule nach Strausberg. Und zwar mit Zustimmung von Altlandsberg. Auch für Einkäufe ist Strausberg mit seinen Möglichkeiten einfach näher, dies gilt ebenso für Freizeitmöglichkeiten.

Am 14. August war ich mit dem Team vom "Roten Bus" und mit meinen Wahlkampfhelfern an den S-Bahnhöfen von Strausberg unterwegs und habe Flyer und Informationsbroschüren für die Landtagswahl am 14. September verteilt. Dabei kam ich mit zahlreichen Bürgern ins Gespräch, die mir ihre Anliegen unterbreiteten. Ein Problem war die teilweise noch mangelnde Kooperation zwischen den Randgemeinden und Berlin. Die Grenze sei deutlich spürbar, wenn es um Vergünstigungen für arbeitsuchende Bürger geht.

Am Donnerstag, den 14. August, stand die Wohnraum- und Städtebauförderung im Mittelpunkt eines Forums mit Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger in der Strausberger Tonhalle. Dank eines Beschlusses der Landesregierung erhalten unter anderem die Gemeinden der Märkischen S5-Region Strausberg, Petershagen/Eggersdorf und Rüdersdorf eine Städtebauförderung. Insgesamt 40 Millionen € stehen bis 2019 hierfür zur Verfügung.

Vor kurzem wurde das neue ESF-Modellprogramm "Jugend stärken im Quartier" (JUSTIQ) gestartet. Dieses Programm kombiniert verschiedene sozialpädagogische Hilfsangebote, die passgenau entsprechend der Bedarfslage der Zielgruppen in der Kommune ausgestaltet werden können. Neben Maßnahmen individueller Beratung und Begleitung können auch Mikroprojekte umgesetzt werden, die zur Aufarbeitung des unmittelbaren Lebensumfelds und zur Aktivierung junger Menschen beitragen.

Seiten

Ravindra Gujjula RSS abonnieren